Wand richtig vorbereiten vor dem Streichen – warum das Ergebnis hier entschieden wird
- Ciracci & Di Lecce
- vor 7 Tagen
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Aktualisiert: vor 3 Tagen

Viele Menschen denken beim Streichen zuerst an die Farbe. In der Praxis entscheidet sich das Ergebnis jedoch schon lange vorher – bei der richtigen Vorbereitung der Wand. Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem kurzfristig schönen Anstrich und einer Oberfläche, die über Jahre hochwertig bleibt.
Der erste Schritt ist die genaue Analyse des Untergrunds. Alte Anstriche, Nikotinablagerungen, Risse oder feine Haarrisse müssen erkannt werden, bevor überhaupt an Farbe zu denken ist. Besonders in Altbauten findet man häufig unterschiedliche Untergründe auf einer einzigen Wand – Putz, alte Spachtelstellen oder Tapetenreste.
Im nächsten Schritt wird die Wand gereinigt und gegebenenfalls geschliffen. Staub, Fett oder lose Partikel verhindern, dass neue Farbe dauerhaft haftet. Anschließend werden Unebenheiten fachgerecht gespachtelt und geglättet. Dieser Schritt erfordert Erfahrung, da jede Wand anders reagiert.
Ein oft unterschätzter Punkt ist die Grundierung. Sie sorgt dafür, dass die Farbe gleichmäßig einzieht, keine Flecken entstehen und der Farbton später exakt wirkt. Ohne passende Grundierung kann selbst hochwertige Farbe ihr Potenzial nicht entfalten.
Fazit: Eine perfekt vorbereitete Wand ist die Grundlage jeder professionellen Malerarbeit. Wer hier spart, spart am falschen Ende – denn Fehler zeigen sich meist erst Monate später.



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